Prost in China – Ganbei – eine Anekdote mit Gesichtsverlust

Wer kennt es nicht? Man sitzt an einem Runden Tisch in einer geselligen Runde. Eine Platte mit Speisen kreist die Runde und jeder nimmt sich runter, was er essen will. Aufessen darf man eigentlich nicht, obwohl die Chinesen eigentlich schon wissen müssten, dass Deutsche keine halb vollen Teller zurückgeben und darüber hinweg sehen, kann dies andererseits ein Gesichtsverlust darstellen, eine Todsünde in China. Das bedeutet nämlich, dass der Gastgeber zu wenig Speisen aufgetragen hat. Ich beende den Wahnsinn mit dem Trinkspruch „Ganbei“.

Apropos Trinkspruch: In China gehört der Trinkspruch zur traditionelle Trinkkultur und verschafft den Anwesenden schneller gesellig zu werden. Ich spreche irgendetwas nach was mir Frau Chen ins Ohr flüstert und alle heben dazu die Gläser und stoßen mit einem lauten „Ganbei“ zusammen. Das kann Gelegentlich zu einem Kampftrinken ausarten. Das Wort Prost gibt es im eigentlich Sinn gar nicht. Nicht umsonst bedeutet der chinesische Trinkspruch „austrinken“ oder „auf Ex“. Nachdem „Ganbei“ stürzt man den Schnaps oder das Bier mit einem Schluck hinunter. Ist das getan, droht kein Gesichtsverlust.

In diesem Sinne, Ganbei!

 

 

 

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