Bessere Wasserqualität für einen guten Pu-Erh Tee

Wasserfilter sollen bei hartem Wasser Abhilfe schaffen und die Wasserqualität steigern. Sie sollen das Wasser weicher machen und Schadstoffe für mehr Teegenuss aus dem Wasser ziehen. Hartes Leitungswasser stellt erstmal kein Qualitätsmangel dar. Vor allem Kalzium und Magnesium, die die Härte bewirken, sind für die Gesundheit wichtig.  Sie sollten bei einer gesunden Ernährung nicht fehlen.

In diesem Artikel schildere ich wie wichtig die Wasserqualität für den Pu-Erh Tee ist und welche Möglichkeiten man hat, diese zu steigern.

Bessere Wasserqualität für den Pu-Erh Teegenuss

Idealerweise sollte der Filter einen neutralen Wasserhärtegrad und PH-Wert des Leitungswassers erreichen. Bei der Zubereitung von Pu-Erh Tee wird ein Wasserhärtegrad von 0 bis 8 dH (deutscher Härtegrad) empfohlen.

Hartes Wasser ist zwar nicht ungesund aber kann das Aroma und den Geschmack beeinträchtigen. Das Aroma des Tee’s kann sich nicht entfalten, weil sich die Inhaltsstoffe vom Tee mit dem Kalk verbinden, die sich dann in der Teekanne, der Tasse und sogar auf Zähnen als dunkler Belag absetzen. Mit gefilterten Wasser kann der Pu-Erh Tee sein volles Aroma ungehindert entfalten, schmeckt weicher und runder.

Nutzen von Wasserfilter für die Teezubereitung

Es gibt eine Menge an unterschiedlichsten Wasserfiltern, die die Wasserqualität steigern sollen. Es existieren zum Beispiel Wasserfilter, die man direkt an der Wasserhahn anschließen kann oder direkt an dem Hausanschluss. Andere wiederum werden unter dem Waschbecken installiert. Der wohl im Haushalt am meisten angetroffene Filter ist der Tischfilter.  Stiftung Warentest hat in einer Ausgabe den Nutzen von Tischfiltern getestet und einen Artikel (aus dem Jahr 2001) über das Thema geschrieben. Die Schlussfolgerung war, dass Wasserfilter meistens nicht Ihren Nutzen erfüllen. So sollen die Filterleistungen oft mangelhaft sein und die Filter versilbert oder verkeimt sein.

Letztendlich lässt sich nicht pauschal sagen, ob Filter ihren nutzen erfüllen oder nicht. Das hängt stark von dem Gerät ab. Dabei scheint der Preis keine Rolle zu spielen, ganz gleich ob das Gerät aus dem Niedrigpreis- oder Hochpreissektor stammt.

Wasser im Supermarkt auch nicht besser

Das Wasser aus dem Supermarkt stellt auch keine optimale Lösung dar. Es ist oft nicht nur stärker belastet, sondern auch die PET Verpackung gibt Anlass zum nachdenken. Hier liegt auch ein erhöhtes Verkeimungsrisiko vor und das Plastik gibt Weichmacher in das Wasser ab. Man könnte auch gleich beim Leitungswasser bleiben.

Fazit

Wer nicht auf einen Wasserfilter verzichten möchte, der sollte täglich frisches Wasser einfüllen und regelmäßig die Kartuschen wechseln. Wem dennoch ein Wasserfilter zu umständlich ist und großen Wert auf eine hohe Wasserqualität legt, sollte im Supermarkt stilles mineralarmes Wasser in Glasflaschen kaufen.

Für die optimale Tasse Pu-Erh Tee ist bestes Wasser Voraussetzung.

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